19. Woche

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Die letzte Kalenderwoche ist angebrochen. Ich kann es kaum glauben, doch untrüglich, ich bin in San Francisco. Nichts wie raus aus den Federn, schließlich gibt es viel zu erkunden. Als erstes geht es auf zur San Francisco Bay, um von dort aus mit dem Schiff nach Alcatraz überzusetzen. Eine aufschlussreiche, kurzweilige Führung weiter, genieße ich bei sonnigem Wetter und wolkenlosem Himmel den herrlichen Ausblick auf die Stadt sowie die Golden Gate Bridge. Diese ist mein nächstes Ziel.
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Wenige Stunden später schlendere ich bereits über das einzigartige Wahrzeichen der Stadt. Verdeckt meist Nebel einen Teil der Brücke, so zeigt sich die Golden Gate Bridge heute in ihrer ganzen 2.737 Meter langen Pracht.
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Als nächstes steht eine Fahrt in einem der „Cable Cars“ an. Diese Drahtseil-Straßenbahnen „nehmen jede Steigung mit links“ und bringen mich zudem zur Lombard Street, der kurvenreichsten Straße der Welt. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist Chinatown. Mit Chinatown stellt San Francisco eine der größten chinesischen Gemeinden außerhalb Asiens dar. Damit will ich die Aufzählung der Sehenswürdigkeiten belassen, selbst wenn ich die Liste beliebig fortsetzen könnte.
Die letzten zwei Tage verbringe ich beruflich. Mit dem Wella Studio in San Francisco habe ich auch die letzten, amerikanischen Wella-Schulungsräume gesehen.
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Außerdem treffe ich ein paar der Top-Friseure von dem Symposium in Las Vegas wieder. Die Besten lassen mich einen Blick hinter ihre Kulissen werfen. Ich sammle so viele Informationen wie möglich. Jetzt heißt es Abschied nehmen, zumindest von der Westküste Amerikas, es geht zurück nach Cleveland.
Zurück in Ohio, bleibt mir eine letzte Nacht, ehe ich meine Rückreise nach Deutschland antrete. Ich nütze die letzte Gelegenheit, noch einmal all den lieb gewonnen Menschen „goodbye“ zu sagen. Ein letztes Mal fahre ich ins Büro, um mich von meinen herzlichen Gastgebern und Mentoren Stacy und John Di Julius zu verabschieden. Ein letztes Mal bedanke ich mich für die wundervolle, unvergessliche Zusammenarbeit.
So traurig der Abschied auch ist, so voller Vorfreude, der Zukunft entgegenfiebernd, bin ich bereit für die Heimreise. Es gibt unendlich viel Arbeit zu erledigen. In wenigen Wochen werde ich schließlich mein eigenes Geschäft eröffnen/übernehmen. Die Zukunft beginnt jetzt und ich freue mich darauf.
Mein Flug wird aufgerufen, ich gehe die Gangway hinab, werfe einen letzten Blick zurück, dann steige ich ein, ins Flugzeug in Richtung Heimat. Eine halbe Stunde später heben wir ab, goodbye Amerika.
Es ist Freitagvormittag, als meine Maschine in München landet. Ich werde bereits erwartet, auf geht’s nach Hause. Eine Stunde später bin ich in Schongau, das Essen steht bereits auf dem Tisch, ja so fühlt sich zu Hause an. Ich bin angekommen.

 





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