18. Woche
Sonntagmorgen, einmal mehr heißt es früh aufstehen, einmal mehr finde ich mich am Flughafen wieder. Noch bevor ich richtig wach bin, hebe ich ab. Heute geht es nach Las Vegas. Nur ca. eine Flugstunde später habe ich wieder festen Boden unter den Füßen. Einmal mehr heißt es keine Zeit zu verlieren, schließlich beginnt das Beauty Symposium schon in wenigen Minuten. Dies ist das jährliche Treffen der Intercoiffure Amerikas und Kanadas. Eine elitäre Verbindung, die sich auf harte Aufnahmekriterien stützt, um höchste Qualität sicherzustellen. Wird man nicht von mindestens 2 aktiven Mitgliedern empfohlen, hat zudem sechs oder mehr qualifizierte Friseure/innen angestellt (Stuhlvermietung ist verboten) und erwirtschaftet jährlich über 1 Millionen Dollar an Dienstleistungsumsatz, hat man keine Aussicht, aufgenommen zu werden. Ich selbst fühle mich geehrt, von der Präsidentin, Lois Christie, persönlich zum Symposium geladen worden zu sein - ansonsten wäre ich wohl nicht so schnell in den Genuss dieser Veranstaltung gekommen.
Sämtliche Redner sind hochkarätige Experten auf dem Gebiet der Werbung, Kommunikation oder Weiterbildung. Auch die Vorführungen haben eine Professionalität, die mir imponiert. Als optimistischer Realist bin ich nicht leicht „vom Hocker zu reißen“, aber diese zweitägige Veranstaltung hat mich begeistert. Ich durfte mich im Kreise der Besten bewegen und lernte dabei viele interessante, hochtalentierte Menschen kennen. Hier jetzt einzelne Persönlichkeiten aufzuzählen, würde den Rahmen sprengen, doch möchte ich zumindest die Gründerin von Redken erwähnen, Frau Paula Kent Meehan. Sie bekam den „Visionary of the year“ Award verliehen, und ich nutzte die Gunst der Stunde, um mich bei Frau Kent persönlich vorzustellen. Daraufhin hatten wir eine angenehme Unterhaltung. Ich werde sie als eine sehr charmante, charismatische Frau in Erinnerung behalten.
Wenn schon einmal in Las Vegas, darf ein Ausflug an den Grand Canyon natürlich nicht fehlen. Als wenn es nicht schon heiß genug wäre, geht es hier noch tiefer in die Wüste. Die Busfahrt führt unsere Reisegruppe zunächst zum Hoover Staudamm. Dieser ist nicht nur die Grenze zwischen den US-amerikanischen Bundesstaaten Nevada und Arizona, im Black Canyon des Colorado, sondern zugleich eine Zeitzonengrenze. Der Damm hat eine Höhe von 221 Metern und eine Länge von 379 Metern. Der Stausee, Lake Mead, ist mit einer Wasserfläche von knapp 700 Quadratkilometern einer der größten Stauseen der Erde. Ein paar Bilder später setzen wir unsere Reise fort, immer tiefer in die Wüste, dem Abgrund entgegen. Am Grand Canyon angekommen, ist die Aussicht unbeschreiblich. Auch noch so viele Bilder können diesen Ausblick nicht wiedergeben; und auch kein Bericht kann den Anblick detailgetreu beschreiben. Nur soviel am Rande: Der Grand Canyon erstreckt sich über ein Länge von 466 km und der umgebende National Park weißt eine Größe von fast 5.000 km2 auf. Manches muss man einfach selbst erlebt haben, und das traumhafte Wetter hat den Anblick mit Sicherheit noch verschönert. Der Aufenthalt ist leider kurz. Ich muss früher als gewollt den Rückweg zum Bus antreten. Die Rückfahrt verläuft ohne Zwischenfälle. Zurück in Las Vegas, freue ich mich über die klimatisierten Räumlichkeiten.
Ich bleibe noch einen weiteren Tag in der Spieler-Metropole. Ich kann mich glücklich schätzen, plus minus Null aus dem Casino gekommen zu sein. Allerdings ist es schon erschreckend, wie viel Geld bis hin zur ganzen Existenz man hier in Minuten verspielen kann.
Ich bleibe noch einen weiteren Tag in der Spieler-Metropole. Ich kann mich glücklich schätzen, plus minus Null aus dem Casino gekommen zu sein. Allerdings ist es schon erschreckend, wie viel Geld bis hin zur ganzen Existenz man hier in Minuten verspielen kann.
Zurück in Los Angeles, beziehe ich wieder mein Domizil am Santa Monica Beach. Der Wehmut hält ein wenig Einzug, denn mir wird bewusst, dass der heutige Freitag zugleich auch der letzte in den USA sein wird. Doch tröstet mich mein interessantes Restprogramm sowie die Vorfreude auf meine Heimat darüber hinweg.
Die Besonderheit des nächsten Tages ist gar nicht mal die Tatsache, dass ich nach San Francisco reise, sondern wie, bzw. der Weg dorthin. Ganz nach dem Sprichwort „der Weg ist das Ziel (doch erst das Ziel bestimmt den Weg)“, miete ich mir abermals ein Auto, um die Küste hinauf zu fahren. Ich wähle den Highway Nr. 1, er führt direkt am Pazifik entlang. Die atemberaubend schöne Küstenlandschaft zwingt mich immer wieder zu kurzen Stopps; auch, wenn ich gegen die anhaltende Müdigkeit zu kämpfen habe, diese außergewöhnlich schöne Kulisse ist es wert. Gute 750 km später erreiche ich glücklich, aber erschöpft San Francisco. Meine Unterkunft ist schnell ausgemacht, wie auch bald das Licht in meinem Zimmer.
Die Besonderheit des nächsten Tages ist gar nicht mal die Tatsache, dass ich nach San Francisco reise, sondern wie, bzw. der Weg dorthin. Ganz nach dem Sprichwort „der Weg ist das Ziel (doch erst das Ziel bestimmt den Weg)“, miete ich mir abermals ein Auto, um die Küste hinauf zu fahren. Ich wähle den Highway Nr. 1, er führt direkt am Pazifik entlang. Die atemberaubend schöne Küstenlandschaft zwingt mich immer wieder zu kurzen Stopps; auch, wenn ich gegen die anhaltende Müdigkeit zu kämpfen habe, diese außergewöhnlich schöne Kulisse ist es wert. Gute 750 km später erreiche ich glücklich, aber erschöpft San Francisco. Meine Unterkunft ist schnell ausgemacht, wie auch bald das Licht in meinem Zimmer.

