Heute steht meine letzte Aktivität mit meiner Gastgeber-Firma John Robert’s Spa an. Ein weiteres Wohltätigkeits-Ereignis. Bei „Race for the place“ handelt es sich um einen Wohltätigkeitslauf über 5 km. Dazu haben wir ein eigenes Team, das „JR-Bootcamp“, angemeldet. Mein erstes Rennen nach über 10 Jahren. Meine Zeit blieb unter ½ Stunde. Wenngleich ich damit keinen Blumentopf gewinnen konnte, so habe ich zumindest meinen Chef hinter mir gelassen.
Es ist Dienstagmorgen, mein Geburtstag. Ich bin einmal mehr auf dem Weg zum Flughafen. Heute, um mein eigenes Geburtstagsgeschenk anzutreten. Es geht nach Kalifornien, an die Westküste Amerikas. Mein erstes Flugziel ist Los Angeles.
3 Zeitzonen später lande ich am frühen Nachmittag sicher in der City. In Deutschland ist es schon längst Nacht, beträgt die Zeitverschiebung doch jetzt 9 Stunden.
17. Woche
Es geht sogleich weiter nach Hollywood, meinem Domizil für die ersten Tage. Im Zimmer angekommen, freue ich mich festzustellen, freien Blick auf den Hollywood Boulevard zu haben. Dass heute zudem die Premiere des Kinofilmes “Ocean 13“ ist und ich - von meinem Fenster aus - bestens den roten Teppich übersehen kann, ist ein besonderer Tagesausklang.
Am nächsten Morgen bin ich zu meinem Interview-Partner Robert Cromeans auf ein Photo-Shooting-Set geladen. Dort angekommen, stelle ich zu meiner Überraschung fest, dass es das offizielle Trend-Shooting von Paul Mitchell ist, mit keinem geringerem als Angus Mitchell und seinem Team. Nicht nur, dass sich Robert besonders viel Zeit für mich genommen hat. Im Grunde führte eher er ein Interview mit mir als ich mit ihm. Sogar Angus Mitchell und seine Schwester haben sich etwas Zeit für mich genommen und beantworteten bereitwillig alle meine Fragen. Ich bin begeistert. Alles hier am Set läuft sehr professionell und ich fühle mich einmal mehr glücklich, all dies erleben zu dürfen. Definitiv ein weiteres der inzwischen zahlreichen Highlights auf meiner Amerikareise. Zudem freue ich mich, Robert’s Flagship Salon in San Diego zu besuchen, wohin er mich eingeladen hat.
Am nächsten Morgen bin ich zu meinem Interview-Partner Robert Cromeans auf ein Photo-Shooting-Set geladen. Dort angekommen, stelle ich zu meiner Überraschung fest, dass es das offizielle Trend-Shooting von Paul Mitchell ist, mit keinem geringerem als Angus Mitchell und seinem Team. Nicht nur, dass sich Robert besonders viel Zeit für mich genommen hat. Im Grunde führte eher er ein Interview mit mir als ich mit ihm. Sogar Angus Mitchell und seine Schwester haben sich etwas Zeit für mich genommen und beantworteten bereitwillig alle meine Fragen. Ich bin begeistert. Alles hier am Set läuft sehr professionell und ich fühle mich einmal mehr glücklich, all dies erleben zu dürfen. Definitiv ein weiteres der inzwischen zahlreichen Highlights auf meiner Amerikareise. Zudem freue ich mich, Robert’s Flagship Salon in San Diego zu besuchen, wohin er mich eingeladen hat.
Heute bin ich zu Gast in „The Studio LA“, der Wella Zentrale. Es ist das größte Studio dieser Art in den Staaten, ein wirklich schönes Studio. Allein schon der pyramidenförmige Eingang ist imposant. Hier treffe ich auch Alexander Herzberg, den Firmenchef von Wella Amerika. Abends, nach einer ausführlichen Führung, lässt er es sich nicht nehmen, mir auch die traditionelle Küche näher zu bringen. Klassisch, in einem amerikanischen Steakhaus, lassen wir den informativen Tag genüsslich ausklingen, und fachsimpeln über Gott und die Welt. Seine freundliche und natürliche Art machen ihn sehr sympathisch. Zu meinem Erstaunen können wir neben der deutschen Muttersprache weitere Gemeinsamkeiten feststellen. Seine Hilfsbereitschaft sprengte jegliche Erwartung. Er unterstützt mich nach Kräften bei meiner Reise, gibt mir zahlreiche Tipps. Darüber bin ich sehr dankbar. Ein äußerst gefälliger Abend, ich bin froh, hier zu sein.
Freitag geht es weiter nach Santa Monica. Der wohl schönste Stadtteil von Los Angeles, direkt am pazifischen Ozean gelegen, ist zugleich auch der Sitz der Vidal Sassoon Academy. In einem persönlichen Gespräch mit Stephen Moody, dem Leiter der Schule, realisiere ich erstmals hautnah, wie viel ein Mensch bewegen kann. Auf seine Frage, warum ich all die Kosten und Mühen dieses Trips auf mich nehme, antworte ich ihm „to make a difference“. Daraufhin erzählt er mir die eindrucksvolle Geschichte eines Mannes, der einst von einer einfachen, aber visionären Frau gebeten wurde, sein Wissen und Können an andere weiterzugeben. Dies begab sich in England, in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Frau war eine tüchtige Friseurin, die keine Kosten und Mühen scheute - nicht einmal die damalige beschwerliche Reise -, um einen Mann zu treffen, der ihrer Meinung nach ein begnadeter Haarkünstler war. Doch ihre persönliche Begeisterung war ihr nicht genug, sie wollte, dass mehr Menschen, so wie sie selbst, von den Techniken und Anschauungen lernen können. Sie wollte „einen Unterschied machen“, so fragte sie diesen Mann, ob er willens sei, sein Können und seine unnachahmliche Art, Wissen zu vermitteln, auch an andere weiterzugeben. Diese Frau war niemand anderes als die Mutter von Stephen Moody. Und ja, man kann es schon ahnen, der Mann war kein geringerer als Vidal Sassoon persönlich. Der Rest ist Geschichte. Wird einem erstmal bewusst, wie stark der Glaube macht - ob an eine Person oder eine Sache - kann einen so schnell nichts aus der Bahn werfen.
Der nächste Tag beginnt vor Sonnenaufgang. Heute steht ein Tagesausflug nach San Diego auf dem Programm. Mit einem Mietwagen geht es los, in die 220 km südlich von Los Angeles gelegene Stadt. Direkt am Pazifischen Ozean, und nur knapp 25 km vor der Grenze von Mexiko gelegen, bildet San Diego die südwestliche Ecke der Vereinigten Staaten. Das beständige Klima ist herrlich und die weiten Sandstrände laden zum Verweilen ein. Doch die Zeit drängt, schließlich habe ich einen Friseurtermin einzuhalten. Ja, heute darf ich mich verwöhnen lassen, ich folge der Einladung von Robert Cromeans. Ich werde schon erwartet, mein Auto wird für mich geparkt und ich betrete die „Kathedrale der Entspannung“. Diese Bezeichnung soll keine Floskel sein. Sie ist auf den Namen des Färbebereiches zurückzuführen. Dieser wird als Color Cathedral bezeichnet. Der Farbbereich schließt an eine Säule an, die ein riesiger gläserner Erker umgibt. Ein prächtiger, tageslichtdurchfluteter Abschnitt ganz ohne Spiegel. Doch vorab geht es erst einmal in das so genannte Washhouse, einen separaten, großen Raum, der ausschließlich zur Haarwäsche, Pflege und Entspannung konzipiert ist. Ein sinnliches Erlebnis der besonderen Art. Insgesamt ein äußerst stimmiges Ambiente und erstklassiger Service. Zudem finde ich hier die „schwebenden“ Föne wieder, die ich erstmals in Miami entdeckt hatte und mit denen jede Station ausgestattet ist. Langsam geht mein Termin leider dem Ende entgegen, so hätte ich es doch noch länger aushalten können.
Bevor ich jedoch die Rückreise nach Los Angeles antrete, lasse ich mir Sea World nicht entgehen. Es ist mein erster Park dieser Art und ich kann zu meiner Überraschung nur sagen: Es war beeindruckend. Ob bei der Delphinshow, den Pinguinen, den Haien oder der Walshow mit Shamu. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Darbietungen derart imposant und ergreifend sind. Ich konnte viel über die Tiere des Meeres lernen. Trotz meiner anfänglichen Bedenken hinsichtlich artgerechter Haltung kann ich den Besuch eines solchen Parks durchaus empfehlen. Ein weiterer Tag neigt sich dem Ende zu, abermals gefüllt mit einzigartigen Erlebnissen, die mir unvergesslich bleiben werden.

